Über den Tellerand geschaut: Florenz, Krynos und der Leichtbeton

Wenn ich an Florenz deIMG_0312nke, dann auch immer an den berühmten Dom. Während einer Italien-Reise habe ich vor einiger Zeit gelernt, dass sich ursprünglich kein Baumeister an die monumentale Kirche mit ihrer 35 Meter hohen Kuppel wagte. Zu groß waren die architektonischen Herausforderungen. Als Anfang des 15. Jahrhunderts dann doch die Arbeiten begannen, achtete man darauf
, starke Spannungen in den Gesteinsschichten des Kuppelbaus auszugleichen. Dazu wurden Ziegelsteine hergestellt, die wie Porenbeton funktionieren: Damals wurde ein Gemisch aus Lehm und Stroh verwendet, das beim Brennvorgang Hohlräume im Gestein ausbildete, sodass jeder einzelne Ziegelstein Gewicht einsparte. In der heutigen Zeit wird Porenbeton aus Wasser, Sand und Bindemittel hergestellt. In Formen gefüllt und mit Aluminiumpulver versetzt entstehen kleine Poren, die das Material leicht werden lassen. Diesen Leichtbeton verwenden wird auch bei Krynos. Über die Vorteile des Baustoffs berichte ich beim nächsten Mal!

Über Peter Krywald

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