Es wird bunt

„Wer die Farbe flieht, nichts vom Weltall sieht.“ Dieser poetische Ausspruch stammt von Paul Scheerbart, Dichter, Architekt und Freund des noch bekannteren Architekten Bruno Taut. Das Zitat kam mir in den Sinn,als ich zum ersten Mal die ochsenblutrot gestrichene Fassade unserer Stadtvilla sah, die sich wunderbar gegen den hellblauen Frühlingshimmel abhebt:

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Mit anderen Worten: Die Fassade ist gestrichen, jetzt wird´s bunt! Wir wollten schon immer ein dunkelrotes Haus und wir haben lange überlegt ob wir es wirklich machen. In der Nachbarschaft stehen fast nur gelbe Häuser und unser Haus wird sehr auffallen. Die Dame beim Bauamt hat sich eher einen Gelbton vorgestellt.

Und die Ingenieure haben dazu auch eine Meinung: dunkle Töne erhitzen sich sehr stark wenn die Sonne drauf scheint und so kann es eher zu einer Rißbildung kommen. Gleichzeitig bleicht die Fassade  in den Schattenbereichen zum Beispiel unter den Fensterbrettern weniger aus und bei dunkler Farbe sind die Kontraste höher.

Nun gut wir waren mutig und haben in den Bauantrag die Farbe rot beantragt, und nun freuen wir uns über das Ergebnis. Wir hoffen die Nachbarn gewöhnen sich schnell dran.

Über Peter Krywald

Hier bloggt Peter Krywald.
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